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Umwelttechnik „Made in Austria“

Die österreichische Umwelttechnikindustrie gehört seit Jahren zu den innovativsten der Welt und wächst schneller als die heimische Wirtschaft insgesamt. 

Unwelttechnik "Made in Austria" zeigt sich auf den Märkten als: 

  • besonders wachstumsstark
  • innovativ  
  • dynamisch und   
  • technologisch sehr hoch entwickelt. 

Technologische Öko-Innovationen sind Schlüsselfaktoren für Klimaschutz, für energie- und ressourceneffizientes sowie kreislauforientiertes Wirtschaften. Österreichische Unternehmen besetzen in der Umwelt- und Energietechnologiebranche heute bereits eine hervorragende Position und punkten durch hochqualitative Produkte und Systemleistungen. Damit trägt die österreichische Umweltwirtschaft nicht nur zu einem lebenswerten Österreich, sondern auch weltweit zu guten Lebensbedingungen bei, schafft Arbeitsplätze und stärkt die österreichische, und letztendlich auch die europäische Wettbewerbsposition.

Environmental technology sector © Shutterstock

Im Jahr 2015 wurden durch heimische Unternehmen rund 32,1 Milliarden Euro Umsatz durch umweltorientierte Produktion und Dienstleistungen erwirtschaftet, dies entspricht etwa 9,3 % des Bruttoinlandproduktes (BIP). Dieser "Umweltumsatz" wurde von 181.845 Umweltbeschäftigten erwirtschaftet. Diese Branche trägt heute bereits weltweit zu Umwelt- und Klimaschutz bei, schafft Arbeitsplätze und stärkt die österreichische und europäische Wettbewerbsposition und zeichnen sich durch Wachstum in den letzten Jahren aus. Dies belegen auch folgende Zahlen der produzierenden Umwelttechnikunternehmen sehr eindrucksvoll:

  • Seit 1993 ist die Zahl der Arbeitsplätze in der produzierenden Umwelttechnikindustrie auf das 3fache gestiegen, der Umsatz auf das 6,5fache. Die  österreichische Umwelttechnikindustrie (produzierender Bereich) erwirtschaftete im Jahr 2015 mit rund 31.000 Beschäftigten einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro. 
  • Der produzierende Bereich der Umwelttechnikindustrie wirkt sich auf viele Wertschöpfungssysteme aus: Jeder neue Beschäftigte in den Unternehmen der Umwelttechnikindustrie schafft annähernd zwei zusätzliche Arbeitsplätze in anderen Bereichen der österreichischen Volkswirtschaft.
  • Bei den Unternehmen derUmwelttechnik-Industrie zeigt sich eine starke internationale Orientierung: ca. die Hälfte der Umsätze der Umwelttechnik-Industrie wurden im Jahr 2015 auf Exportmärkten in Europa und weltweit erzielt Die Exportquote (Anteil der Exporte an den Gesamtumsätzen) der Umwelttechnikindustrie beträgt 72%.

Dieser Erfolg der Unternehmen liegt auch in einer konsequenten und engagierten österreichischen Umweltpolitik begründet.

 

Österreich nimmt vor allem im Bereich der energetischen Nutzung von Wasserkraft, Biomasse, Solarthermie, im Bereich des ökologischen Bauens aber auch in klassischen Umwelttechnikbranchen wie z.B. dem Wasser- und dem Abfallmanagement eine internationale Spitzenposition ein (z.B. die höchste Passivhausdichte der Welt, 10 % aller Smart City Projekte der EU, Weltmarktführer bei Glasrecycling etc.). Dieser Erfolg ist auch auf eine sehr ausgeprägte Innovationstätigkeit der österreichischen Umweltwirtschaft zurückzuführen, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energietechnologien. Investitionen in Forschung und Entwicklung sind zentrale Faktoren für kontinuierliches Wachstum, Produktivität und Festigung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen. Die Entwicklungen in der Passivhaustechnologie, im Abfallmanagement bzw. in der Kreislaufwirtschaft,

den erneuerbaren Energietechnologien sowie bei Ressourceneffizienz und im Energieeffizienzbereich sind hier besonders hervorzuheben. Umwelttechnologieunternehmen haben F&E längst als Türöffner erkannt, um vom Standort Österreich aus mit verschiedenen Initiativen des Bundes (z.B. Exportinitiative Umwelttechnologien  oder "go-international") neue Zielmärkte anzugehen. Als wesentliche Treiber für die erfolgreichen Öko-Innovationen „Made in Austria“ und das Wachstum der heimischen Umweltwirtschaft fungieren neben gesetzlichen Vorgaben (z.B. das Ökostromgesetz) vor allem zielorientierte, staatliche Förderungsprogramme, wie z.B. die Umweltförderung des Bundes sowie die Förderschienen des Klima- und Energiefonds (KLI.EN), der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Austria Wirtschaftsservice (aws) zu nennen.

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